Presse

Neue Osnabrücker Zeitung 16.06.2017:

Ukulele für Leib und Seele.
Dissen. Eine Hochburg für Monotheisten nur einer einzigen „wahren“ Musikrichtung war der Kultur und Kunstvereins (KuK SOL) in Dissen mit seinem Veranstaltungsformat zu keiner Zeit und wollte es auch niemals sein. Ihre Vielseitigkeit zeigten die Verantwortlichen des KuK einmal mehr mit dem Auftritt der Osnabrücker Band „Way Out West“ am Donnerstagabend, die sich ganz der hawaiianischen Ukulele verschrieben hat. Nachdem im Mai zur Eröffnung des diesjährigen Programms „Musik im Garten“ die Coverband „The Beat“ furios den Beginn der Open Air Saison 2017 im Garten des KuK eingeleitet hatte, sollte es laut Ankündigung etwas beschaulicher zugehen, das erwies sich allerdings nur auf den ersten flüchtigen „Blick“. Von Madeira nach Hawaii Einst von einem portugiesischen Einwanderer von Madeira nach Hawaii gebracht, taufte man dort das Spielzeuggitarren anmutende Instrument kurzerhand in Ukulele um. Zusammengesetzt aus den Wörtern uku „Floh“ und Laus lele „springen“, was den Eindruck der sich schnell über das Griffbrett des Instrumentes bewegenden Finger wiedergeben soll. Bei schwülwarmen Wetter fehlten eigentlich nur noch endlos weiße Strände unter Palmen. Mit der Ukulele, ein in hiesigen Breiten eher selten anzutreffendes Instrument, war daher eigentlich ein kräftiges Flair von Südsee zu erwarten, schon allein wegen der für Hawaii typischen Bühnendekoration aus Blütengirlanden und Kränzen. Das Repertoire der Band wies aber, für Insider wenig überraschend, einen anderen Weg, gen Westen ging es dem Bandnamen verpflichtend rund um den Globus. Was für einen fulminanten Saitenzauber die mit vier, oder auch mit sechs Saiten bespannten Ukuleles, die Banjoleles, Mandolinen, Bass und Drums mit ungewöhnlicher Percussion entfachen können, machte „Way out West“ mit ihrem vielseitigen Repertoire einen Abend lang spektakulär deutlich. Das Quartett spielt alles „was man auf einer Ukulele spielen kann“„Wir haben vor nichts Angst.“ Nein, das hatten sie wirklich nicht. All over the world In einem Crossover ging es musikalisch mit vier Ukulelen und „Uke´n all over the world“ geografisch im Eiltempo mit Nancy Sinatras „These boots are made for walking“ auf die Reise über „London calling“ mit „Streams of Whiskey“ direkt in die irischen Pubs, wo dann Traditionals wie „Dirty old town“ oder „Drunken sailor“ und „If I should fall from grace“ erklangen. Afrikanisch kamen Miriam Makebas „Pata Pata, sowie jamaikanisch die „Three little birds“ daher. Lateinamerikanische Stimmung mit Tangorhythmen verbreitete „A night like this“, während „Hawaiian war chant“ über „Viva Las Vegas“ zum eigentlichen Ziel in die Südsee führte. Mehr aus Dissen im Netz In ihrem Repertoire fand sich ein Reigen flotter Melodien aus Funk, Pop, Rock, Schlager, Jazz, Blues oder Oldies - die Ukulele rockte in einer wilden Fahrt durch alle Musikstile. Lustig, berauschend, virtuos mit jeder Menge Spaß und Hüten auf der Bühne, denn, so Gebauer, „jedes Lied hat seinen eigenen Hut“. Start auf Vinyl Das Osnabrücker Ukulelen Quartett steht bereits seit 23 Jahren auf den Bühnen der Republik. Begonnen hatte alles 1994 mit drei Stromgitarren, Bass und Schlagzeug. Nach drei Longplayern auf Vinyl und CD wurden die Stromgitarren vor knapp zehn Jahren an den Nagel gehängt und durch die Ukulele ersetzt. „Wir hatten ganz einfach Bock, mal was anderes zu machen“, klärt Plaßmeyer auf. Das fand seinen begeisterten Widerhall im Publikum. Rundum ein musikalisch ebenso unterhaltsamer wie angenehmer Frühsommerabend bei bester Musik, familiärem Charme, Kaltgetränken und Gegrilltem inmitten netter Menschen.

Neue Osnabrücker Zeitung 31.10.2016:

Großer Auftritt für die Ukulele.
Das kleine Instrument aus Hawaii erfreut sich auch in der Hasestadt zunehmender Beliebtheit: vom Ukulelenspiel zum Mitmachen bis zur musikalischen Comedy. Am Wochenende gab es zwei ganz unterschiedliche Ukulelen-Abende in Osnabrück. Im Spitzboden der Lagerhalle versammelten beim „Rudelukulele“ sich rund 100 Ukulelenfans, etwa 30 hatten ihr eigenes Instrument mitgebracht. Doch zu Beginn stimmte die Ukulelen Band „Way Out West“ auf den Abend ein. Sie zeigten, wohin es bei etwas Ehrgeiz auf der Ukulele gehen kann. In straffen Rhythmen singen und spielen sie Titel wie „Dirty Old Town“, „Rimini“ oder „Don´t Worry, Be Happy“. Danach gibt eine Art Einweisung in die musikalischen Grundlagen für Erwachsene: Alle Ukulelen werden gestimmt, zwei Akkorde auf Schautafeln vorgestellt, Zettel ausgeteilt, ein paar Erklärungen gegeben – und los geht es. „Bruder Jacob“ wird gemeinsam gesungen, wozu etwa 40 Ukulelen gleichmäßig angeschlagen werden. Mit ganz einfachen Liedern geht es weiter.

Neue Osnabrücker Zeitung 21.09.2015:

Welthits im Ukulelengewand.
Mit ihren heiteren Ukulele-Arrangements und einer Vielzahl an Hüten begeisterten Way Out West aus Osnabrück die Gäste im Bad Iburger Casablanca. Welthits im Ukulelengewand sind das Rezept der Osnabrücker Band Way Out West. Im Bad Iburger Casablanca spielte sich das Quintett durch dutzende Evergreens zwischen Pop, Punk und Country und entfachte mit seinen Arrangements und seinen Kostümen regelrechte Begeisterungsstürme im Publikum. Schon bevor Way Out West nur einen Ton gespielt hatte, erwies sich die Band als echter Hingucker. Nicht nur traten alle Mitglieder in gestreiften Outfit auf, ihre Notenständer hatten sie auch mit Hawaiiketten dekoriert. Aber auch ohne den künstlichen Blumenschmuck war die Atmosphäre im Casablanca tropisch: Es hatten sich dermaßen vielen Menschen in der Kultkneipe versammelt, dass selbst Stehplätze zur Mangelware wurden. Auch Passanten blieben draußen immer mal wieder stehen und warfen einen neugierigen Blick durch das Fenster. Vielzahl an Instrumenten und Hüten Bereits beim Auftakt „Proud Mary“ zeigte sich das Konzept der fünf Osnabrücker: Ausgestattet mit vier Ukulelen, eine davon als Bassinstrument, und einem Drumset aus Snare Drum, Becken und Cajón verpassten Way Out West dem CCR-Klassiker eine ganz neue Klangfarbe. Ohnehin scheint es keine Musikrichtung zu geben, die Way Out West nicht „ukulelisieren“ können, sei es Country wie Johnny Cashs „Folsom Prison Blues“, Gospel wie Hank Williams‘ „Calling You“, Punk wie The Clashs „London Calling“ oder Reggae wie Bob Marleys „Three Little Birds“. Allerdings griff das Quintett nicht immer nur zur Ukulele: Instrumente wie Banjolele, Zungenpfeife, Glockenspiel oder diverse Percussioninstrumente sorgten für Abwechslung. Vielfältiger als die Zahl der musikalischen Mittel waren wohl nur die Kopfbedeckungen der Band: Bei nahezu jedem Stück zauberten Way Out West einen neuen Hut oder eine neue Perücke aus ihrem Fundus, was die Gäste noch zusätzlich amüsierte. Evergreens und Eigenkompositionen Rund 40 Lieder hatten die Osnabrücker im Programm. Die meisten davon stammten aus dem Oldiebereich, es waren aber auch einige neuere Lieder wie „Hey Ho“ von den Lumineers dabei. Hin und wieder spielten Way Out West auch eigene Stücke, wie das heiter-eingängige „Auf nach Rimini“ und das humorvolle „Rettungsschwimmer“, das von den Folgen übermäßigen „Baywatch“-Konsums handelt. Je weiter der Abend voranschritt, desto mehr stimmte das Publikum mit ein, etwa bei „The Lion Sleeps Tonight“, wo sich Männer und Frauen mit dem Gesang abwechselten. Kein Halten mehr gab es bei „What Shall We Do With the Drunken Sailor“: Die Gäste klatschten und sangen und stampften mit dem Füßen, bevor ein einziger großer Jubelsturm alles übertönte. "Danica Pieper".

Neue Osnabrücker Zeitung 26.08.2015:
Ukulelen-Sound beim Kultursommer am Belmer Marktring Belm . Erstmals trat in diesem Jahr „Way Out West“ beim Belmer Kultursommer auf. Die „Ukulelen-Band mit großer Bandbreite“, wie sie sich selbst beschreibt, sorgte am vergangenen Freitag für gute Stimmung am Marktring in Belm. Rund 400 Besucher kamen bei relativ gutem Wetter zum Kultursommer, um „Way Out West“ zu hören. An diesem Abend spielten „Way Out West“ unter anderem Punk, Rock, Sinatra-Songs und Seemannslieder. Grundsätzlich nicht im Programm der Band sind hawaiianische Songs – und das, obwohl die Ukulele ein typisch hawaiianisches Instrument ist. Bei keinem „Way Out West“-Auftritt fehlen dürfen wiederum Hula-Ketten. Diese verzierten auch in Belm die Mikrofone und Notenständer der Musiker und sorgten beim einen oder anderen Betrachter für ein Schmunzeln. „Für uns war es unser erster Auftritt hier, und mit den Bänken für das Publikum, ist es hier klasse – fast wie am Strand, richtig toll“, stellte Gebauer fest. Stammgäste und Neulinge Am Marktring versammelt hatten sich wieder einmal viele Stammgäste des Kultursommers, aber auch einige Neulinge. Marina Ritterbusch berichtete: „Wir kommen schon ewig.“ Diesmal hatte sie allerdings ihre Schwester Inge Wagner mitgebracht. Diese lebt in Chile, war gerade in Deutschland zu Besuch und von der Veranstaltung begeistert: „Die Musik ist sehr schön, und die kleinen Kinder sind süß, wie sie dazu tanzen“, so der Besuch aus Chile. Tanzendes Publikum Ebenfalls zum ersten Mal beim Kultursommer waren Heinrich und Inge Obrock. Die Schledehausener erzählten: „Wir hatten Zeit und das Wetter war gut, das muss man doch ausnutzen.“ Den beiden gefiel die Musik der Ukulelenband übrigens so gut, dass sie sogar eine Runde tanzten. Allerdings sei es schade gewesen, dass nicht mehr Leute getanzt haben, fand Heinrich Obrock. Ehemalige Belmer zu Gast Auch ehemalige Belmer, wie Burghard Weber, lockt der Kultursommer immer wieder in die alte Heimat. „Das macht einen feinen Eindruck, und man kann Spaß haben“, so sein Urteil. Wechselnde Kopfbedeckungen Spaß hatte auch die Band auf der Bühne, die passend zu den jeweiligen Songs ihre Kopfbedeckungen wechselte und deshalb nicht nur ihre Instrumente und Hulaketten mitgebracht hatte, sondern auch 30 Hüte, Mützen und Perücken. .

Westfälische Nachrichten 26.05.2014:
„Das ist eine tolle Stimmung unter den Bäumen, wir entscheiden per Zufall, was wir uns anhören“, so das Ehepaar Thomas und Christa Wendland. Die Combo „ Way out West “ fällt allein schon optisch durch ihre bunten Shirts und Hemden und die knalligen Hawaiiblumenketten auf. Lieder wie „These boots are made for walking“ klimpern die Künstler auf ihren Ukulelen und zaubern dabei eine schöne Stimmung.

Bramscher Nachrichten 08.07.2012 - Nur die Strandstühle fehlten

Den Abend des ersten Wasserstofftages bestritt eine weitere Band, diesmal auf der Kirchplatzbühne. „Way out West“, eine entspannte Musikergruppe aus Osnabrück, unterhielt mit den zum lauen Sommerabend passenden Klängen der Ukulele. „Cover quer durch alle Jahrzehnte mit Gute-Laune-Musik“, so fasste Bandleader Dan Cooper das Repertoire seines Quintetts zusammen. Die ungewöhnliche Zusammenstellung von Sopran-, Konzert- und Tenorukulelen sowie einem Ukulelenbass begründete Dan Cooper augenzwinkernd wie folgt: „Früher haben wir unsere E-Instrumente mit etlichen Verstärkern durch die ganze Republik transportiert. Vor zwei Jahren war unsere CO2- Bilanz ausgeschöpft, und wir wollten mit gutem Beispiel vorangehen und sind deshalb auf kleinere Instrumente umgestiegen.“

„Wirklich, wirklich gut“ fand Martin, dessen Nachname nicht in der Zeitung erscheinen sollte, den Auftritt der Band, „weil die Musik witzig rüberkommt und die Sängerin eine schöne Stimme hat“.

Osnabrücker Sonntagszeitung

Jetzt rockt die Ukulele. Osnabrück Band wagt den Stielwechsel

Ihr eigentlicher Stil war der Instrumental-Surf und ihre Auftritte wurden stets von Hawaii-Ketten begleitet. Geblieben sind die Ketten, doch der Stil ist nun ein ganz neuer. Früher noch bezeichnete die Band den Klang ihrer pumpenden Bässe und Gitarrenlicks als gänzlich ungeeignet für empfindliche Ohren. Doch mit dem ersten Ukulene-Auftritt stellten sie fest, dass der neue Stil Jung und Alt anspricht.   ...Sie galt in Deutschland als die „Surfband“ Ende der 90er Jahre und hat bis heute ihre Affinität zu dem Stil nicht ganz abgelegt.

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